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   08.03.2011

100 Jahre Internationaler Frauentag

Die SozialdemokratInnen starten im Bundesland eine besondere Aktion zum Internationalen Frauentag. Die Linzer SPĂ–-Frauen präsentieren frauenpolitische Meilensteine und weitere Forderungen zum 100. Frauentag.

Die 100. Wiederkehr des Internationalen Frauentages am 8. März nimmt die SPÖ Linz-Stadt zum Anlass, um darauf hinzuweisen, dass zwar einiges in Richtung Gleichstellung erreicht wurde, nach wie vor aber noch viel zu tun ist.

Gemeinsam mit der Landes-SPÖ wird ein landesweiter Aktionstag durchgeführt. In allen OÖ-Bezirken wird darauf hingewiesen, dass noch immer unzählige, unerfüllte Frauen-Forderungen für ein gleichberechtigtes Leben auf dem Tisch liegen.

„Mit einer ungewöhnlichen Aktion - beschriftete Boxen auf gut sichtbar geparkten Autos - wollen wir auch in Linz darauf aufmerksam machen, dass sich auch 100 Jahre nach dem 1. Frauentag bei den gängigen Klischees und Benachteiligungen nicht allzu viel geändert hat und es noch genug zu tun gibt“, erklärt SPĂ–-Bezirksfrauenvorsitzende Karin Hörzing.

„Sie haben eine gute Ausbildung und werden doch nur gefragt, ob Sie Kinder haben?“, „Sie arbeiten 70 Stunden die Woche und werden teilzeitbeschäftigt genannt?“ Diese beiden Slogans, die in groĂźen Buchstaben auf den beschrifteten Boxen auf Autodächern prangen, machen das Dilemma vieler Frauen deutlich, die zwar gut ausgebildet sind, bei den Einkommen aber immer noch hinter den Männern zurĂĽckliegen, deren Karriere den berĂĽhmten Knick bekommt, sobald sie MĂĽtter werden und die neben ihrem Job nach wie vor einen GroĂźteil der Familien- und Hausarbeit erledigen.

Wenn wir mit diesen Ungerechtigkeiten endlich aufräumen wollen, haben wir als SPĂ– noch viel vor“, betont SPĂ–-Bezirksfrauenvorsitzende Karin Hörzing.

Den späten Nachmittag des 8. März nutzen die Linzer SPÖ-Frauen um mit einer Verteilaktion mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig möchten wir aber auch auf die aktuellen Erfolge der beharrlichen Arbeit in Richtung Gleichstellung aufmerksam machen. Die Einkommenstransparenz (Berichte über Frauen- und Männereinkommen) und die neuen Stellenausschreibungen mit Angabe der kollektivvertraglichen Einkommensmöglichkeiten sorgen dafür, dass der Dauerbrenner Einkommensschere vielschichtig diskutiert wird, meint SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Karin Hörzing.

Karin Hörzing, email an die Autorin

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